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Vermisste Rebecca: Polizei sucht mit Spürhunden auf der A12

Vermisste Rebecca: Polizei sucht mit Spürhunden auf der A12
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Symbolbild - Pixabay CC Free-Photos
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Die Polizei Berlin berichtet, dass sie nun mit sogenannten "Mantrailern" nach der seit dem 18. Februar vermissten Rebecca sucht. Die Spürhunde sind auf der Autobahn A12 zwischen Friedersdorf und Frankfurt an der Oder im Einsatz. Mantrailer sind Spürhunde, die mit ihrem Geruchssinn auch Spuren aus fahrenden Autos aufspüren können. Das Suchgebiet ist etwa 50 Kilometer von Berlin entfernt.

Zuvor hatten Polizeibeamte - auch mit Hunden - tagelang Waldgebiete in Brandenburg u.a. um den Wolziger See abgesucht. Allerdings ohne Erfolg.

Nach mehreren Aufrufen, in denen Fotos von Rebecca und von ihrem 27 Jahre alten Schwager veröffentlicht worden waren, waren mehr als 1.500 Hinweise bei der Polizei eingegangen. Die verschwundene Schülerin hatte die Nacht auf Montag, den 18.2., im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers verbracht. Der 27-Jährige ist in Untersuchungshaft, er soll der letzte gewesen sein, der Rebecca in Berlin-Britz gesehen hat.

Der Profiler und frühere Bremer Mordermittler Axel Petermann meint, dass es für die Polizei schwierig sei, so viele Hinweise zu überprüfen.

Die Ermittler der Mordkommission gehen offenbar davon aus, dass Rebecca nicht mehr am Leben ist. Rebeccas Familie hat allerdings in der Presse erklärt, dass sie an die Unschuld des Schwagers glaube.