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US-Regierung blockiert Einigung mit Kubas Baseballverband

US-Regierung blockiert Einigung mit Kubas Baseballverband
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Die US-Regierung blockiert eine Übereinkunft der Major League Baseball mit dem kubanischen Baseballverband.

Erst vor einigen Tagen hat der kubanische Verband eine Liste mit Spielern veröffentlicht, die in die USA wechseln dürfen. In der Vergangenheit waren kubanische Baseballer oft illegal in die USA eingereist, um dort spielen zu können.

"Diese Jungs wollen spielen, um Geld zu haben, um wirtschaftlich frei zu sein, und Donald Trump hat ihnen den Weg abgeschnitten".

"Ich wusste nicht, dass diese Vereinbarung gebrochen wurde. Unabhängig davon, ist die Zukunft für die aufstrebenden Jugendlichen, die Sport treiben verbaut, weil die Qualität hier in Kuba gering ist. Wenn sie in den USA spielen könnten, gäbe es vielleicht eine andere Art von Baseball".

Carlos Tabares hat früher professionell Baseball gespielt:

"Ich denke, es war eine Gelegenheit, Talente in der US Major League Baseball zu sehen. Mit diesem Vertragsbruch werden wir wie auch in anderen Bereichen zurückgesetzt. Ich denke, es gibt eine Menge Talente auf Kuba, aber durch die Blockade werden sie sich nun nicht durchsetzen".

Im Dezember hatten beide Regierungen sich auf eine Einigung verständigt, die Kubanern erlaubt, bei Vereinen in der Major League einen Profivertrag zu unterschreiben. US-Präsident Donald Trump schraubt die Annäherungen mit Havanna, die sein Vorgänger Barack Obama initiiert hatte nun wieder zurück.

Mit Baseball lässt sich in den USA viel Geld verdienen. Der 27 jährige Major-League-Star Mike Trout erhält für einen Zwölf-Jahres-Kontrakt mit den Los Angeles Angels 397 Millionen Euro.