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US-Regierung verbietet Kuba-Kreuzfahrten

US-Regierung verbietet Kuba-Kreuzfahrten
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Maritime Bilderbuchurlaube in Kuba sind für Bürger aus den USA bald Vergangenheit. Die Regierung in Washington hat Reisemöglichkeiten in das kommunistische Land massiv eingeschränkt. Tabu sind künftig Reisen mit Kreuzfahrt- oder anderen Passagierschiffen, Segeljachten sowie Privat- und Firmenflugzeigen. Erlaubt sind Urlaubern dann praktisch nur noch Linienflüge.

Auch Bildungsreisen fallen unter die Regel

Amerikanische Urlauber in Kuba äußerten Unverständnis für die Entscheidung des US-Außenministeriums, von der auch Bildungsreisen von Gruppen betroffen sind. Pam Bobs aus Denver sagte in Havanna: "Das ist eine Schande, eine echte Schande. Die Regierung sollte im Interesse der Bürger handeln."

Miguel Giovanni aus Atlanta machte den US-Präsidenten verantwortlich: "Trump ist ein Geschäftsmann. Er denkt immer nur ans Geld und nicht an die Gefühle der Menschen."

Nicht nur die Regierung in Havanna, auch Kubaner kritisierten die Reisebeschränkungen. Blumenverkäuferin Ana Ibis meinte: "Wir sind sehr niedergeschlagen, weil all das neue Probleme für uns verursacht. Wirtschaftliche und psychologische Probleme. Aber das wird uns nicht müde machen, wir Kubaner kämpfen weiter."

"Finanzierungsquellen trockenlegen"

Urlaubsreisen nach Kuba waren für US-Bürger schon vor der Neuregelung an Bedingungen geknüpft. Jetzt will das US-Außenministerium nach eigenen Angaben Finanzierungsquellen für Kubas Militär, Sicherheitskräfte und Geheimdienst trockenlegen. Washington wirft Havanna die Unterdrückung der Kubaner und Einmischung in Venezuela vor. Außerdem macht US-Präsident Donald Trump damit die Lockerungspolitik seines Vorgängers Barack Obama rückgängig.