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Per Fahrrad von Brüssel nach Straßburg

Per Fahrrad von Brüssel nach Straßburg
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Kommende Woche kommt das Europaparlament zu seiner letzten Plenarsitzung in Straßburg vor den Wahlen zusammen. Unser Korrespondent Sándor Zsíros hat sich jetzt schon auf den Weg gemacht.

"Seit Jahren habe ich davon geträumt, einmal per Fahrrad von Brüssel nach Straßburg zu reisen. Warum? Weil ich die rund 30 Mal, die ich diese Reise in den vergangenen fünf Jahren immer mit dem Auto gemacht habe. Da bekommt man nichts mit vom Leben zwischen diesen beiden Städten.

Ich will aber wissen, wie die Menschen dort leben, was sind die größten Sorgen zwischen Brüssel und Straßburg?

Die Europaabgeordneten fahren auch immer per Auto oder per Zug, was auf den Dörfern los ist, wissen sie auch nicht. Jetzt, wo die Europawahlen vor der Tür stehen, erfülle ich mir meinen Traum und frage die Menschen, was sie von Europa erwarten.

Wir sind hier in Flandern, zwanzig Kilometer außerhalb von Brüssel, in einer Kleinstadt namens Overijse."

Dort sagt ihm ein Automechaniker:

"Wirklich in der EU zu sein, sollte echte Solidarität bedeuten. Wir sollten den Verwaltungsapparat verkleinern, das würde das Leben erleichtern"

Flandern ist eigentlich niederländisch-sprachig, aber in den Brüsseler Randgemeinden hört man auch viel Französisch.

In einer Sportbar erklärt ihm ein Besucher:

"Europa ist doch mehr für die Märkte gemacht.. der soziale Aspekt ist vernachlässigt worden."

Sandors erster Zwischenstopp war die Haupstadt der Wallonie, Namur. Am nächsten Tag...

"Heute früh habe ich Namur verlassen, und schon habe ich mich verfahren. Ich bin irgendwo in der Nähe von Ciney und laut Navi geht es jetzt hier entlang... über 16 Kilometer. Na denn.."

Als nächstes stehen Sandor die Ardennen bevor... bleiben sie dran..