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#EUroadtrip zur Europawahl: Italien

#EUroadtrip zur Europawahl: Italien
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Sitzen zwei Journalisten auf Europareise in einer italienischen Bar:

Er: Auch wir beginnen auf unserer Rundreise wie die meisten Italiener den Tag mit Kaffee und Morgenzeitungen. Womit beschäftigt sich ein Land? Da hilft ein blick in die Zeitungen. Beginnen wir mit La Stampa - ihre Titelstory ist über Premierminister Giuseppe Conte, der sagt, dass die Wirtschaft fragil sei. Es geht um den nächsten Haushalt und das die Regierung keine Sparmaßnahmen vorhat. Das ist ein Thema für viele Menschen, mit denen wir auf dieser Reise gesprochen haben: die Wirtschaft und die Arbeitslosigkeit.

Sie: Und hier haben wir noch eine andere wichtige Zeitung, die La Repubblica, die mit Libyen aufmacht, für Italien ein ganz wichtiges außenpolitisches Thema, aber auch, weil der Zustrom von Migranten aus Libyen hierher wegen der Krise dort steigen könnte. Deshalb ist es für Italien ein besonders wichtiges Thema.

Weiter sie: Und dann natürlich auch hier die Bilder vom Schwarzen Loch, eine Schlagzeile überall. Der Corriere della Sera beschäftigt sich mit Pädophilie in der Kirche, dann wieder das Schwarze Loch – und wieder der Haushaltsplan für nächstes Jahr. Viele Italiener machen sich Sorgen, dass es wieder Ärger mit Brüssel gibt. Also, die Nachrichten sind von Land zu Land recht unterschiedlich...

Er: Was auffällt, die Titelgeschichten sind alle sehr an Italien orientiert, sehr national…

Sie: Stimmt, und ich muss sagen, in Italien dürfte es schwierig sein, in der Zeitung etwas zu finden, das nicht innenpolitisch ist. Das ist typisch italienisch, man muss nur die Titelseiten von heute nehmen.

Er: Und diese Nachrichten haben Einfluss, denn diese Zeitungen werden von den Wählern gelesen, die bei den Europawahlen im Mai abstimmen.

Dieser Artikel ist Teil einer Serie von Euronews. Die anderen Geschichten finden Sie in unserer Übersicht:

#EUroadtrip | Euronews berichtet vor den Europawahlen aus der EU