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Colombo: Erster Gottesdienst nach Anschlägen mit 258 Toten

Colombo: Erster Gottesdienst nach Anschlägen mit 258 Toten
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LAKRUWAN WANNIARACHCHI/AFP
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Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen haben in Sri Lankas Hauptstadt Colombo die ersten öffentlichen Gottesdienste seit den verheerenden Anschlägen am Ostersonntag stattgefunden.

Vor Kirchen waren schwerbewaffnete Soldaten und andere Sicherheitskräfte postiert, um Eingänge zu bewachen und Besucher zu kontrollieren. In anderen Landesteilen werden bereits seit vergangener Woche Gottesdienste unter strkten Auflagen abgehalten. Neue Zwischenfälle gab es nicht.

Ein Gläubiger sagte nach der Messe in der Sankt-Theresa-Kirche zu Colombo: "Als Christen antworten wir nicht mit Terror auf Terrorismus. Wir müssen den Tätern vergeben. Wir müssen für sie beten, damit sie auf den richtigen Pfad kommen."

Bei den Selbstmordattentaten auf drei katholische Kirchen und drei Luxushotels in Sri Lanka waren 258 Menschen getötet worden, Hunderte wurden verletzt. Die Miliz Islamischer Staat reklamierte die Anschläge für sich. Sri Lankas Regierung macht eine nationale Islamistengruppe (National Thowheeth Jama'ath (NTJ)) verantwortlich.

Die katholischen Schulen in Sri Lanka sollen am kommenden Dienstag wieder öffnen.