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Schweres Busunglück bei Leipzig: Ein Toter und 74 Verletzte

Schweres Busunglück bei Leipzig: Ein Toter und 74 Verletzte
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Nach dem Busunglück auf der Autobahn 9 bei Leipzig steht am Montag die Suche nach der Ursache im Mittelpunkt. Bei dem Unfall kam mindestens eine Frau ums Leben, sieben weitere Insassen wurden schwer verletzt, einige sogar lebensbedrohlich, wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei in Weißenfels sagte.

Die Ursache des Unfalls nahe der Stadt Bad Dürrenberg ist noch unklar. Medienberichten zufolge geht die Polizei nach ersten Ermittlungen davon aus, dass der Fahrer in einen sogenannten Sekundenschlaf gefallen sein könnte.

Das Unternehmen Flixbus, für das der Bus fuhr, richtete eine Hotline ein. Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 30013730 können sich Angehörige betroffener Fahrgäste melden. Der Bus sei planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs gewesen, bestätigte das Reiseunternehmern der Deutschen Presse-Agentur. "Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden", hieß es weiter.

Der Linienbus war in Richtung München am frühen Sonntagabend verunglückt und schwer beschädigt auf der Seite liegen geblieben. Laut Polizei war kein anderes Auto an dem Unfall beteiligt. An Bord des Busses waren 75 Menschen, auch die übrigen 67 wurden verletzt.

Die A9 musste in beide Richtungen mehrere Stunden lang gesperrt werden. Insgesamt waren 56 Rettungswagen, acht Rettungshubschrauber, sowie zahlreiche Feuerwehrleute und Polizisten im Einsatz. Die Verletzten wurden auf mehrere Krankenhäuser in der Umgebung verteilt.