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Wahlkampf in Dänemark: Rasmussen für dauerhafte Grenzkontrollen

Wahlkampf in Dänemark: Rasmussen für dauerhafte Grenzkontrollen
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Kurz vor der Europa- und der darauffolgenden Parlamentswahl in Dänemark, hat sich Regierungschef Lars Løkke Rasmussen für dauerhafte Kontrollen an der Grenze zu Deutschland ausgesprochen.

Die Zusammenarbeit im Schengenraum müsse reformiert werden. Selbst wenn deutlich weniger Asylbewerber nach Dänemark kämen, seien die erhöhte Terrorgefahr und die grenzübergreifende organisierte Kriminalität ein Problem, sagte Rasmussen am Montag bei einem Besuch an der deutsch-dänischen Grenze unmittelbar nördlich von Flensburg.

Die dänischen Behörden kontrollieren seit Januar 2016 Fahrzeuge und ihre Insassen, die aus Deutschland kommend die Grenze überqueren. An drei Grenzübergängen dauerhaft, den meisten anderen stichprobenartig.

Die Maßnahme wurde regelmäßig verlängert, gilt aber offiziell als vorläufig. Der Regierungschef sprach sich dafür aus, dass Personen auch bei der Ausreise kontrolliert werden sollten.

Dänemark wählt am 5. Juni ein neues Parlament. Rasmussen und seine liberale Partei Ventre stehen in Umfragen schlecht da.