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Eingezwängt im Handschuhfach: Migranten an Grenze zu Melilla gefunden

Eingezwängt im Handschuhfach: Migranten an Grenze zu Melilla gefunden
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Guardia Civil
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Es sollte ein besonders gutes Versteck sein: An der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Enklave Melilla hat die Polizei vier Migranten gefunden, die unter anderem im Handschuhfach eines Wagens nach Europa geschmuggelt werden sollten. Insgesamt wurden laut Guardia Civil vier Fahrzeuge sichergestellt: Zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren und eine 15-Jährige wurden am Samstag in PKW am Grenzübergang Beni Ansar gefunden. Zwei von ihnen waren im Armaturenbrett hinter dem Handschuhfach eingezwängt, die dritte Person befand sich im Bereich der Rücksitze.

Die Guardia Civil bezeichnete die Bedingungen, unter denen die aus Guinea stammenden Personen, transportiert wurden als "unmenschlich". Sie liefen demnach Gefahr, giftige Gase einzuatmen. Die beiden Männer litten laut Angaben unter Atemnot und waren orientierungslos, sie mussten stabilisiert werden.

Guardia Civil

Der vierte Migrant wurde in einem LKW transportiert und ebenfalls am Samstag im Hafen von Melilla gefunden, so die Behörden weiter. Er habe sich im Boden des Fahrzeugs befunden und lief Gefahr, zwischen die Achsen zu geraten. Der 20-Jährige stamme ebenfalls aus Guinea. Es sei nicht klar, in welcher Verbindung die Migranten zueinander ständen. Die Guardia Civil leitete eine Untersuchung ein. Die drei Männer wurden in ein Auffanglager und die 15-Jährige in ein Zentrum für Minderjährige gebracht.

Die drei Fahrer der PKW wurden verhaftet. Der Fahrer des LKW sei nicht festgesetzt worden, da der Migrant in seinem Fahrzeug keine Hilfe nötig gehabt habe, um sich in sein Versteck zu begeben, so die Ermittler.