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Renault/Fiat Chrysler: Paris will Garantien

Renault/Fiat Chrysler: Paris will Garantien
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Für eine mögliche Fusion der Autohersteller Fiat Chrysler und Renault verlangt Paris die Zusicherung, dass in Frankreich Werke und Stellen erhalten bleiben. Er werde sehr wachsam sein, kündigte Wirtschafts- und Finanzminister an. Le Maire sagte: "Ich habe es Renault-Chef Jean-Dominique Senard gesagt: Ohne Garantien braucht er gar nicht erst anzufangen, mit Fiat zu verhandeln."

Der französische Staat hält 15 Prozent an Renault und hat deshalb bei dem Milliardendeal mitzureden.

Fiat Chrysler hatte am Montag angekündigt, eine Fusion mit Renault anzustreben. Das wäre dann der weltweit drittgrößte Autohersteller mit 8,7 Millionen Fahrzeugen im Jahr.

Wenn die Jobs in Italien bleiben...

Italiens Innenminister Matteo Salvini findet das toll: "Wenn Fiat wächst, so sind das gute Nachrichten für Italien und die Italiener, vorausgesetzt dass das alles gut über die Bühne gebracht wird, dass die Jobs in Italien bleiben, dann kann ein neuer europäischer Riese entstehen."

Bei Renault traut man dem Frieden nicht so ganz, schließlich hält die italienische Familie Agnelli die Mehrheit bei Fiat Chrysler.

Die Reichen reicher machen...

Fabien Gache, CGT, ein Gewerkschaftsvertreter meint: "Die Aktionäre - im Besonderen die Agnelli Familie - sind besessen von einem Gedanken: die, die ohnehin schon reich sind, noch reicher zu machen."

Wirtschaftsminister Le Maire verlangte zudem, dass eine Fusion den Rahmen der bestehenden Autoallianz zwischen Renault mit den japanischen Autobauern Nissan und Mitsubishi respektiert. Der Renault-Präsident reiste bereits nach Japan, um mit den Partnern zu sprechen.