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Bootstragödie vor Lesbos: 2 Mädchen unter den Todesopfern

Bootstragödie vor Lesbos: 2 Mädchen unter den Todesopfern
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Neue Tragödie in der griechischen Ägäis: In der Nähe der Insel Lesbos ist ein Boot mit Dutzenden Migranten gesunken. Sieben Menschen, darunter zwei Kinder, kamen ums Leben. 57 Insassen konnten gerettet und nach Lesbos gebracht werden.

Die griechische Küstenwache erklärte, das Boot sei an der türkischen Küste bei Ayvalik in See gestochen. An der Rettungsaktion waren fünf Schiffe und ein Hubschrauber beteiligt.

Ein Sprecher der grichischen Küstenwache, Nikos Lagadianos, erläuterte: "Patrouillenboote der griechischen Küstenwache, ein Frontex-Rettungsschiff und ein griechisches Rettungsschiff haben 57 Menschen in gutem Gesundheitszustand aufgefunden, während sieben Menschen tot geborgen wurden. Vier Frauen, ein Mann und zwei Mädchen trieben leblos im Wasser. Im Krankenhaus von Lesbos wurde ihr Tod bestätigt."

UNHCR: "Schmerzhafte Erinnerung"

Der Repräsentant des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen in Griechenland, Philippe Leclerc, äußerte sich über Twitter: "Diese Tragödie ist eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass Menschen weiterhin gefährliche Reisen unternehmen, um die griechischen Ägäisinseln zu erreichen. Es bedarf verstärkter Anstrengungen, um sichere und legale Wege nach Europa zu gewährleisten, damit die Menschen ihr Leben nicht mehr in die Hände rücksichtsloser Menschenhändler und Schmuggler legen."

Seit Jahresbeginn haben nach Angaben des UNHCR über 9700 Menschen die gefährliche Überfahrt von der Türkei zu griechischen Inseln gewagt. Im Vorjahr seien 174 Menschen in der Ägäis ums Leben gekommen. Die Registrierungslager auf den griechischen Inseln Lesbos und Samos sind seit Langem überfüllt.