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Eilmeldung

Nach heftiger Explosion in Schweden: Polizei findet verdächtigen Gegenstand

Nach heftiger Explosion in Schweden: Polizei findet verdächtigen Gegenstand
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Jeppe Gustafsson/TT News Agency/via REUTERS
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Auch mehrere Tage nach einer starken Explosion kommt die schwedische Stadt Linköping nicht zur Ruhe. Die Polizei hat am Mittwoch einen verdächtigen Gegenstand vor einer ihrer Wachen gefunden. Daraufhin wurde das Gebiet weiträumig abgesperrt.

Es musste geprüft werden, ob das Objekt gefährlich sei und Schaden anrichten könnte, teilte die Polizei mit.

Mittlerweile ist durch Untersuchungen durch Experten des nationalen Bombenkommandos bekannt: Das Objekt enthielt keinen Sprengstoff. Um das herauszufinden, schossen die Experten auf den Gegenstand.

Die Absperrungen wurden aufgehoben. Diese hatten jedoch dazu geführt, dass viele Menschen in der Umgebung nicht in die Arbeit gehen konnten. In Gerichten in der Nähe mussten deshalb Verhandlungen verschoben werden.

Eine der heftigsten Explosionen in Schweden

Bei einer Explosion vor einem Mehrfamilienhaus waren vergangenen Freitag 19 Menschen verletzt worden. Dutzende Wohnungen wurden beschädigt.

Die Polizei geht Hinweisen nach, wonach die Detonation mit Sprengstoff in einem Fahrradstand ausgelöst worden sein könnte. Hintergründe sind aber weiter unklar.

Aufnahmen des schwedischen Fernsehsenders SVT und der Zeitung "Aftonbladet" zeigten mehrere Rettungs- und Feuerwehrwagen vor einem fünfstöckigen Wohngebäude, dessen Balkone ebenso starke Schäden aufwiesen wie die Balkone eines Nachbarhauses. Etliche Wohnungsfenster sowie Schaufenster von Geschäften im Erdgeschoss gingen völlig zu Bruch. Auch an der Hausfassade entstanden Schäden. Insgesamt erlitten laut SVT 250 Wohneinheiten im Umkreis der Detonation Schäden.

Linköping liegt etwa auf halbem Weg zwischen Stockholm und Göteborg. In der Stadt leben rund 150 000 Menschen.