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Judo Grand Prix Budapest 2019 - Howell gewinnt ihre erste Goldmedaille

Judo Grand Prix Budapest 2019 - Howell gewinnt ihre erste Goldmedaille
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Judo ist ein inklusiver Sport. Das zeigte sich auch am zweiten Wettkampftag beim Judo Grand Prix in Budapest, an dem das erste Flüchtlingsteam teilnahm.

Das Land, in dem alles begann, holte seine dritte Goldmedaille im Wettbewerb: Die Japanerin Doi Masako besiegte Chinas Junxia Yang fest in der Klasse bis 63 Kilogramm.

Ihre Medaille wurde von Dr. Simon Attila, Geschäftsführer der Porzellanmanufaktur Herend, verliehen.

Unser Mann des Tages war Akil Gjakova aus dem Kosovo. In den Vorrunden begeisterte er mit Ashi wazas der Meisterklasse.

Im Finale kämpfte er gegen den Russen Georgii Elbakiev. Wieder einmal entfachten seine Ashi-Waza-Fähigkeiten Begeisterungsstürme bei den Fans, als er den Russen nicht nur einmal, sondern zweimal umwarf.

"Ich war motiviert, also hatte ich ein gutes Gefühl, und alles lief gut. Wir arbeiten viel an Beintechniken, das war also keine Überraschung für mich. Aber ich bin froh, so stark wieder zurück zu sein", sagte Gjakova.

Der Präsident der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees Afrikas, Mustapha Berraf, war vor Ort, um Gjakova den zweiten Grand-Prix-Titel seiner Karriere zu verleihen.

Die Britin Gemma Howell und die Spanierin Maria Bernabeu kannten sich schon. Sie trafen das dritte Mal aufeinander. Howell setzte sich durch und gewann erstmals eine Goldmedaille. Ihr Preis wurde von IJF-Vizepräsident Sergey Soloveychik überreicht.

"Ich bin gerade noch unter Schock. Natürlich nimmt man an einem Wettbewerb teil, um zu gewinnen. Ich hatte nur nicht gedacht, dass ich tatsächlich gewinnen könnte. Es gab einige Deja-Vus, denn offensichtlich fand die Weltmeisterschaft vor zwei Jahren hier statt und das lief nicht so gut. Es ist schön, so erfolgreich zu sein", sagte Howell.

Im letzten Finale des Tages wurde ein Wunderkind geboren: Der 19-jährige Georgier Tato Grigalashvili holte seinen ersten Titel - und das auf hohem Niveau.

Der Wurf des Tages war ein kühner Tomoe Nage vom mexikanischen Philip Awiti-Alcaraz, der seinen chinesischen Gegner kalt erwischte. Zudem holte Atilla Ungvari eine Bronzemedaille für das ungarische Heimpublikum - der Moment des Tages.