Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Jahrestag: Gedenkmarsch für Brandopfer von Attika

Jahrestag: Gedenkmarsch für Brandopfer von Attika
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Vor einem Jahr tobten in der griechischen Region Attika gewaltige Brände. 102 Menschen fielen ihnen zum Opfer. Mit einem Gedenkmarsch erinnern die Bewohner des besonders betroffenen Ortes Mati an die Verstorbenen. Und sie versuchen das Geschehene zu verarbeiten.

Ihr Haus sei zum Glück nicht abgebrannt, erzählt ein Mädchen. "Hoffentlich werden wir wieder alle zusammen sein wie zuvor und müssen so nie wieder miterleben." Ein Mann spricht von einem Jahr voller Schmerz, Traurigkeit, Elend und Erschöpfung. "Wir wurden verspottet von denen, die für den Wiederaufbau unserer Häuser zuständig sind."

"Diese Wunde wird niemals heilen"

Die Geschehnisse vom Juli 2018 haben sich eingeprägt. Viele erinnern sich täglich an die Augenblicke, als sich die Feuerwalze durch ihre Orte fraß. "Die Menschenleben können nicht zurückgeholt werden. Und das ist ein großer Schlag. Diese Wunde wird niemals heilen", sagt eine Trauernde. "Aber wenn wir uns an die Menschen erinnern, ihnen Anerkennung zollen, werden sie immer in uns sein. Doch sie werden nie zurückkehren."

Die Tragödie hinter sich lassen

Bei der Gedenkfeier werden die Namen der Opfer verlesen. Ein hochemotionaler Moment für die Überlebenden. euronews-Reporterin Fay Doulgkeri blickt in traurige und frustrierte Gesichter: "Manche haben ihre Liebsten verloren, andere ihre Häuser. Aber alles hier wollen vor allem eines: die Tragödie hinter sich lassen."