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Trauer um Polizisten - von Amerikanern mit 11 Messerstichen getötet

Trauer um Polizisten - von Amerikanern mit 11 Messerstichen getötet
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REUTERS/YARA NARDI
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In Italien herrschen Wut und Trauer wegen des in Rom erstochenen Polizisten. Zahlreiche Menschen haben sich in der Kapelle bei Piazza Monte di Pietà eingefunden, um sich von dem mit 11 Messerstichen getöteten Mario Cerciello Rega zu verabschieden.

Nach der Tat von Freitag waren zwei junge US-Amerikaner wegen Komplizenschaft bei Mord verhaftet worden. Während eines Verhörs haben die beiden daraufhin gestanden, den Mord verübt zu haben.

Foto des Angeklagten mit Augenbinde und Handschellen sorgt für Aufregung

Nun sorgt aber auch ein Foto für weltweites Aufsehen. Es zeigt einen der mutmaßlichen Täter mit Handschellen und Augenbinde und wird speziell in den USA kritisiert. Ob die Rechte des amerikanischen Angeklagten verletzt worden sind, soll eine interne Untersuchung der zuständigen italienischen Behörden klären.

Der Anlass für den tödlichen Zusammenstoß: Die beiden Amerikaner hatten offenbar nach einem missglückten Drogenkauf die Tasche des Dealers gestohlen. Anscheinend hatte er ihnen statt Kokain Aspirin angedreht.

Der Drogendealer rief daraufhin die Sicherheitskräfte an, wie ein Tonmitschnitt belegt. Der Anruf wurde dokumentiert.

"Guten Abend, sie haben mir meine Tasche gestohlen. Ich bin bei der Piazza Gioacchino Belli. Die Jungs, ich habe sie angerufen, aber sie wollen Geld im Tausch für meine Tasche." - "Na gut, warten Sie dort, wir kommen."

In einem Hotel trafen die Carabinieri daraufhin auf die Tatverdächtigen. Laut Autopsie starb Cerciello Rega an schweren Blutungen, hervorgerufen durch 11 Stichwunden.