Gemischter Empfang: Salvini trifft Kollegen in Süditalien

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Von euronews
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Obwohl Regierungschef Conte einen Landgang der Migranten an Bord der "Open Arms" in Aussicht gestellt hat, will Innenminister Salvini das nicht zulassen. In einem dreiseitigen Papier will er nun erklären, warum. Unterdessen traf er sich mit Kollegen in Süditalien, wo viele Migranten zuerst ankomme.

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Unterstützer und Gegner haben Italiens Innenminister Matteo Salvini in Castel Volturno nördlich von Neapel empfangen. Salvini war in die süditalienische Kleinstadt gekommen, um an einem Sicherheitstreffen der Regierung teilzunehmen. 

Dabei bestätigte der rechtsgerichtete Vize-Ministerpräsident seine Haltung zu Rettungsschiffen wie der "Open Arms". Er bereite ein dreiseitiges Papier vor, um zu erklären, warum die Schiffe nicht in Italien anlanden dürfen.

"Da ist noch ein anderes Schiff einer französischen Nichtregierungsorganisation, unter norwegischer Flagge mit 356 Migranten an Bord im Meer vor Libyen... Wenn wir jetzt zustimmen, prinzipiell jedes Schiff nach Italien kommen zu lassen, egal unter welcher Flagge, egal welcher Nationalität, egal wo es gerade liegt, ohne unsere Gesetze zu achten, dann haben wir ein Jahr lang umsonst gearbeitet", so Salvini. 

In Castel Volturno, dem Ort des Sicherheitstreffens, bei dem es vor allem um Immigration geht, leben rund 15.000 Migranten. Die Kleinstadt kämpft mit einer hohen Kriminalitätsrate.

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