WHO: Malaria-Ausrottung möglich, aber...

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Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sterben jährlich rund 600.000 Menschen an der Krankheit.

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Die Weltgesundheitsorganisation hält die Ausrottung der Infektionskrankheit Malaria für möglich. Allerdings könne dieses Ziel nicht mit den Mitteln, die man derzeit zur Verfügung habe, erreicht werden, sagte Pedro Alonso, der bei der WHO den Kampf gegen die auch Tropen- und Klimafieber genannte Krankheit leitet.

Ziel: 90 Prozent weniger Malariafälle bis 2030

Man sei nicht in der Lage, einen Zeitpunkt zu nennen, bis wann Malaria ausgerottet sein könnte. Deshalb seien auch die Kosten nicht abzuschätzen, so Pedro Alonso. Doch eine Welt ohne Malaria werde bei der WHO als wichtiges Ziel eingeschätzt. „Diesen Weg müssen wir gehen“, sagt er. Das bedeute derzeit, die Ziele zu erreichen, die die Weltgesundheitsversammlung als WHO-Gremium ausgegeben habe, nämlich die Malariafälle bis 2030 um 90 Prozent herunterzuschrauben.

Malaria kommt insbesondere in Zentral-, West- und Ostafrika, im Mittleren Osten, Südostasien sowie in Mittel- und Südamerika vor. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sterben jährlich rund 600.000 Menschen an der Krankheit.

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