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Arbeitsgondel an Sendeturm stürzt 50 Meter in die Tiefe - drei Tote

Arbeitsgondel an Sendeturm stürzt 50 Meter in die Tiefe - drei Tote
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Von Frank Weinert
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Sie sollten eine neue Antenne aufbauen, doch dann stürzte ihre Arbeitsgondel aus rund 50 Metern ab. Drei Menschen sind am Sender Hoher Meißner in Nordhessen ums Leben gekommen.

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An einem Sendeturm auf dem Hohen Meißner nahe Hessisch Lichtenau in Nordhessen ist eine Arbeitsgondel abgestürzt. Die Gondel stürzte etwa 60 Meter in die Tiefe. Die drei Insassen wurden dabei tödlich verletzt. Bei den Opfern soll es sich um drei Männer einer Turmbaufirma aus Berlin handeln.

Nach Angaben der Feuerwehr fanden die Einsatzkräfte gerissene Seile vor, an der die Gondel nach oben gezogen wurde. Offenbar hatte es Probleme mit der Seilwinde gegeben, die Seile seien erschlafft und durch das Gewicht der Arbeiter zu Boden geschnellt.

Der Sendemast gehört dem Hessischen Rundfunk (hr), die Arbeiten wurden von einer Fremdfirma durchgeführt. Diese hatte nach hr-Angaben am Freitag damit begonnen, eine neue Antenne aufzubauen. Mit dieser sollen in Zukunft Radiosignale über DAB+ ausgestrahlt werden. Die Arbeiten sollten bis Ende September dauern. Die Sendeanlage auf dem Hohen Meißner liegt gut 30 Kilometer südöstlich von Kassel und wurde 1955 in Betrieb genommen. Sie besteht derzeit aus drei Masten, die bis zu 220 Meter hoch sind. Der Absturz ereignete sich offenbar an dem höchsten der drei Sendemasten.

Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherungstechnik des Regierungspräsidiums Kassel hat die Ermittlungen übernommen.

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