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"Kein jüngerer da": Warum der NPD-Mann zum Ortsvorsteher gewählt wurde

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"Kein jüngerer da": Warum der NPD-Mann zum Ortsvorsteher gewählt wurde
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Die Wahl eines NPD-Funktionärs zum Ortsvorsteher im hessischen Altenstadt-Waldsiedlung hat auch in der Landes- und Bundespolitik hohe Wellen geschlagen. Stefan Jagsch war vergangene Woche einstimmig - mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP Vertretern - gewählt worden.

"Er kann mit Computern umgehen"

Der CDU-Vertreter Norbert Szielasko erklärte gegenüber dem Hessischen Rundfunk, das Gremium sei partei-unabhängig. Es habe keinen anderen Kandidaten gegeben, vor allem keinen jüngeren, der auch mit Computern umgehen und Mails verschicken könne.

Tauber: "Unverantwortlich und geschichtsvergessen"

Politiker aus dem Wetterau-Kreis, zu dem die Gemeinde gehört haben bereits angekündigt, mögliche Schritte zu prüfen.

Der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Tauber erklärte die Wahl als unverantwortlich und geschichtsvergessen. Auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wurde deutlich: "Wir kooperieren nicht mit Nazis! Niemals!" schrieb er auf Twitter.