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OECD: Trübe Aussichten für die Weltwirtschaft

OECD: Trübe Aussichten für die Weltwirtschaft
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@OECD - Victor Tonelli
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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geht davon aus, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2019 weniger wachsen wird als bislang angenommen. Die OECD rechnet mit einem Plus von 2,9 Prozent, im Mai war der Wert noch mit 3,2 Prozent angegeben worden. Für das kommende Jahr sagen die Wirtschaftsfachleute der OECD ein Wachstum von drei Prozent voraus.

„Man sollte sich zum jetzigen Zeitpunkt Sorgen machen, denn die Herabsetzung, die wir vorgenommen haben, steht auf festem Grund. Sollten die Regierungen nicht handeln, um die eskalierenden Handelsstreitigkeiten aufzuhalten und sollten sie kein Geld in die Infrastruktur stecken, besteht die Gefahr, dass die niedrigen Wachstumszahlen Wurzeln schlagen", sagt Laurence Boone, die Chefvolkswirtin der OECD.

Im Euroraum, also in den 19 Ländern, in denen der Euro Zahlungsmittel ist, sehen Boone und ihre Mitarbeiter ebenfalls eine Abwärtsentwicklung, einen ähnlichen Verlauf sagen OECD-Ökonomen für die Wirtschaft im Vereinigten Königreich voraus. Sollte sich das Land ohne vorherige Einigung von der Europäischen Union trennen, würde das Wachstum gut zwei Prozent unter dem Wert liegen, der ansonsten möglich wäre, meint die OECD.