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Spionage-Verdacht: Ermittlungen gegen Airbus-Mitarbeiter

Spionage-Verdacht: Ermittlungen gegen Airbus-Mitarbeiter
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In Deutschland ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 17 Mitarbeiter des Luftfahrtunternehmens Airbus. Es besteht der Verdacht, dass sich diese unerlaubt Unterlagen über Rüstungsvorhaben der Bundeswehr beschafft haben. Dadurch hätte Airbus einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen. Es wurde laut der Staatsanwaltschaft München Eins ein Verfahren wegen „Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen beziehungsweise Anstiftung hierzu“ eingeleitet.

Die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte: „Nach meinen Informationen ist das Verteidigungsministerium am 17. September von Airbus informiert worden über den Sachverhalt und über die Verdachtsfälle. Seitdem laufen auch bei uns, laufen auch in der Bundeswehr die eigenen Ermittlungen. Wir schließen uns dort auch sehr eng mit der federführenden Staatsanwaltschaft zusammen und stimmen uns auch entsprechend ab. Aber wie gesagt: Es gibt noch keine Erkenntnisse, zumindest noch keine, die mir vorliegen. Ich kann nur sagen, dass die Untersuchungen aufgenommen worden sind.“

Die Bundeswehr nutzt unter anderem die Frachtflugzeuge Airbus A310 und A400M. Airbus ist europaweit Marktführer bei Kampf- und Transportflugzeugen.