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Blockaden für mehr Klimaschutz: Protestierende legen Berlin lahm

Blockaden für mehr Klimaschutz: Protestierende legen Berlin lahm
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In Berlin haben am Montagmorgen Hunderte Klimaaktivisten begonnen, den Großen Stern - einen Verkehrsknotenpunkt an der Siegessäule - zu blockieren. Organisiert werden die Proteste von "Extinction Rebellion", einer weltweiten Bewegung gegen das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen und das mögliche Aussterben der Menschheit.

Die Protestierenden liefen auf die Fahrbahn und setzten sich. Über die sozialen Medien hatte die Gruppe zuvor dazu aufgerufen, sich schnell auf den Weg zu machen.

Im Stadtteil Friedrichshain hatte sich am Morgen außerdem mehrere hundert Fahrradfahrer für eine Tour versammelt. Den ganzen Tag über sind offenbar weitere Aktionen geplant - unter anderem am Potsdamer Platz.

Die Polizei hat wohl ankommende Busse am Flughafen Berlin-Tegel im Blick und prüft ob, unter den Fahrgästen Protestierende sind. Dadurch sollen mögliche Blockaden verhindert werden.

Bereits am Samstag hatten Tausende Menschen ihre Zelte im Bereich zwischen Bundestag und Bundeskanzleramt zu einem Klimacamp aufgeschlagen.

Anders als andere Bewegungen wie Greta Thunbergs "Fridays for Future", sind die Aktivisten von Extinction Rebellion nach eigenen Angaben bereit, Gesetze zu brechen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Nicht nur in Berlin will "Extinction Rebellion" auf den drohenen Klimakollaps aufmerksam machen, sondern auch in London, Paris, Madrid, Amsterdam, New York, Buenos Aires, Sydney, Melbourne und Perth. Die Proteste sollen mindestens eine Woche lang andauern. In Amsterdam und London hat es bereits erste Festnahmen gegeben.

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