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Iran: Proteste gegen Frauen beim Fußball - vor dem 10.10.

Iran: Proteste gegen Frauen beim Fußball - vor dem 10.10.
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Von Euronews mit Reuters
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Teheran musste der FIFA versprechen, dass Frauen das Spiel gegen Kambodscha besuchen dürfen. Dagegen regt sich Protest.

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In Iran haben religiöse Hardliner gegen Frauen als Zuschauerinnen bei Fußballspielen protestiert. Hintergrund ist das Match der iranischen Nationalmannschaft gegen Kambodscha am 10. Oktober im Azadi-Stadion. Teheran hatte der FIFA versprochen, dass Frauen das Spiel besuchen dürften.

Eine 36-jährige Lehrerin findet das nicht gut. "Wir als schiitische Frauen sind nicht zufrieden damit, denn die Ehre der muslimischen Frauen wird nicht gewährleistet. Das hat Folgen für uns, denn die Ehre muslimischer Frauen wird in dieser Männer-Atmosphäre nicht respektiert."

Iranische Frauen sollen am 10. Oktober auf zwei von den Männern getrennten Tribünen das Qualifikationsspiel für die WM verfolgen können. Seit Jahrzehnten war ihnen der Zugang zu Fußballspielen von Männern verboten.

Vor einigen Wochen hatte sich eine junge Frau in Iran aus Protest das Leben genommen. Sie wollte als Mann verkleidet zu einem Fußballspiel in Teheran und sollte deshalb verurteilt werden.

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