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Von Samos aufs Festland: Griechische Behörden siedeln Flüchtlinge um

Von Samos aufs Festland: Griechische Behörden siedeln Flüchtlinge um
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20.000 Flüchtlinge und Migranten will die griechische Regierung bis zum Jahresende aufs Festland bringen. Einige Aufnahmelager, besonders auf Samos, platzen aus allen Nähten. 700 Menschen, die bislang auf der vor der türkischen Küste gelegenen Insel untergebracht waren, kamen jetzt im Hafen von Elefsina in der Nähe von Athen an.

„Ich bin sehr froh, hier zu sein, denn Samos ist ganz, ganz schlimm“, sagt ein 23-jährige Syrer.

Ein Afghane erzählt: „Ich musste rund fünf Monate auf einen Arztbesuch warten. Das war die erste Schwierigkeit. Die zweite war: Man musste oft sehr lange warten, bis man duschen konnte, zwei bis drei Stunden. Und man musste auch lange auf das Frühstück warten.“

„Die Lage war wirklich schrecklich. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt hier bin“, so ein 24-Jährige, der aus Ghana stammt.

Die griechischen Behörden stellen auf den Inseln derzeit verstärkt Ankünfte von Flüchtlingen fest, die insbesondere zuvor in der Türkei lebten und über das Mittelmeer kommend in Griechenland eintreffen. Die konservative griechische Regierung, die seit Juli im Amt ist, hat angekündigt, bis Ende 2020 10.000 Menschen abschieben zu wollen, denen kein Asyl gewährt wurde.

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