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Klimawandel in Sardinien - Umweltexperten sind alarmiert

Klimawandel in Sardinien - Umweltexperten sind alarmiert
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Von Ronald Krams
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Die globale Erwärmung der Meere macht sich auch in Sardinien bemerkbar. Nach neusten Prognosen könnte bis 2100 der Küstenbereich von Oristano, in dem 35.000 Menschen leben, teilweise unter Wasser gesetzt werden.

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Die globale Erwärmung der Meere macht sich auch in Sardinien bemerkbar. Nach neusten Prognosen könnte bis 2100 der Küstenbereich von Oristano, in dem 35.000 Menschen leben, teilweise unter Wasser gesetzt werden.

Mittlerweile beeinträchtigen extreme klimatische Ereignisse wie Überschwemmungen die Arbeit der Fischer. Dazu Alessandro Porcu, Fischer der Kooperative St. Andrea:

"Vor zwei Jahren haben wir alle Muscheln verloren. Die Flut kam im November hier an und wir haben alles verloren, wir haben die Muscheln verloren und wir haben die Austern verloren".

Umweltschützer sind alarmiert. Im vergangenen Sommer verloren die Fischer ihre Produktion durch eine Invasion von Algen. Umweltexperten wie Giorgio Massaro warnen davor, dass sich durch die Erwärmung des Meerwassers die biologische Vielfalt der Feuchtgebiete wandelt.

"Wir können viele Signale sehen, wie zum Beispiel das Vorhandensein vieler invasiver fremder Arten. Sie stehen im Konflikt mit dem Umweltschutz, aber sie stehen auch im Konflikt mit der lokalen Produktion".

Auch der Ackerbau leidet unter den veränderten klimatischen Bedingungen. Paolo Pinos ist Landwirt. Die Genossenschaft, der er angehört, ist der drittgrößte Milchproduzent Italiens. Noch werden keine Pflanzenschutzschutzmittel eingesetzt. Das könnte sich ändern:

"In diesem Gebiet ist die Sensibilität für Klima- und Umweltprobleme sehr stark. Das einzige Problem ist, dass selbst diejenigen, die im Namen der Behörden Antworten geben sollten, keine Antworten haben".

Das Gebiet von Oristano ist Teil des von der MEDSEA-Stiftung durchgeführten internationalen Projekts zum Schutz und zur Verbesserung von Feuchtgebieten. Im Mittelmeerraum wurden in den letzten 50 Jahren etwa die Hälfte der Feuchtgebiete zerstört.

Die Stiftung versucht Verbände und lokale Gemeinschaften zusammenzubringen, um den Kampf gegen den Klimawandel gemeinsam aufzunehmen.

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