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2. Tag des Nato-Gipfels: Merkel "recht optimistisch", Macron untermauert Kritik

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2. Tag des Nato-Gipfels: Merkel "recht optimistisch", Macron untermauert Kritik
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Am zweiten Tag des Nato-Gipfels sind die 29 Staats- und Regierungschef zu einer Arbeitssitzung in Watford bei London zusammengekommen. Geplant sind Gespräche über die von US-Präsident Donald Trump seit Langem angemahnte Steigerung von Verteidigungsausgaben mancher Mitglieder und neue Herausforderungen des Bündnisses.

Gastgeber Boris Johnson erläuterte: "Wir werden heute über die Bereitschaftsinitiative und alle anderen Wege diskutieren, um die Nato voranzubringen, um das Bündnis zu entwickeln und neue Bedrohungen zu bekämpfen, insbesondere in den Bereichen Cyberspace und Weltraum".

Der französische Präsident Emmanuel Macron war am ersten Gipfeltag für seine Hirntot-Äußerung in Bezug auf die Nato von Trump scharf kritisiert worden, untermauerte aber heute vor der Sitzung noch einmal seine drastische Wortwahl: "Ja, absolut. Tatsächlich hat es uns ermöglicht, einige wichtige Debatten anzustoßen...Ich denke daher, es war unsere Aufgabe, Unklarheiten anzusprechen, die schädlich sein könnten, und eine echte strategische Debatte anzugehen. Es hat begonnen, ich bin zufrieden."

Macron erneuerte auch seine Kritik an der Türkei wegen der nicht mit Nato-Partnern abgestimmten Militäraktion in Nordsyrien und des Kaufs eines russischen Raketenabwehrsystems. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagte trotz der Spannungen, sie gehe recht optimistisch in das Treffen.