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Pool-Drama bei Málaga: ertrunkene Urlauber konnten nicht schwimmen

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Pool-Drama bei Málaga: ertrunkene Urlauber konnten nicht schwimmen
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Zwei Tage nach dem tödlichen Drama in einem Hotel-Pool in der andalusischen Stadt Mijas nahe Málaga scheint die Ursache festzustehen: Die drei Ertrunkenen konnten nicht schwimmen.

Das berichteten spanische Medien. In einem der Becken war ein neunjähriges Mädchen aus Großbritannien unter Wasser geraten. Ihr 52-jähriger Vater und der 16-jährige Bruder versuchten offenbar, dem Mädchen im Pool zu helfen. Wenig später wurden die drei Leichen der Urlauber im Wasser entdeckt.

Wiederbelebungsversuche des Personals und anderer Ersthelfer blieben erfolglos. Als Unglücksursache wurden zunächst eine defekte Pumpe in dem Pool, eine Bewusstlosigkeit des Mädchens oder eine Vergiftung etwa durch Chlor vermutet. Die Oduktion ergab, dass alle drei Urlauber ertrunken sind.

Die Mutter und ein weiteres Kind der fünfköpfigen Familie mussten nach der Tragödie seelsorgerisch betreut werden. Um sie kümmern sich Mitarbeiter der britischen Botschaft.

Der Alarm wurde ausgelöst, als der Erwachsene und seine zwei Kinder noch im Schwimmbecken waren, aber die Retter, die dann kamen, waren nicht mehr in der Lage, sie wiederzubeleben.

Der Familienvater war britischen Medien zufolge Pastor einer christlichen Londoner Gemeinde, die ihren Ursprung in Nigeria hat.

Die Hotelleitung teilte mit, die zuständige Polizeieinheit habe bei einer Inspektion der Anlage keine technischen Probleme entdeckt und am Donnerstag die Wiedereröffnung des Poools zugelassen.

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