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Zoo Krefeld: Mögliche Brandverursacher stellen sich

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Zoo Krefeld: Mögliche Brandverursacher stellen sich
Copyright  dpa via AP
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Nach dem Brand im Zoo Krefeld haben sich mehrere mögliche Verursacher bei der Polizei gemeldet. In der Neujahrsnacht war das Affenhaus des Tierparks bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge gelten fliegende Laternen als Unglücksursache. Mehr als 30 Tiere, darunter Menschenaffen wie Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans sowie Flughunde und tropische Vögel, verendeten. Auch Europas ältester Zuchtgorilla, der 48-jährige Massa, ist tot.

Pixabay CC hafis
ARCHIVBILD: HimmelslaternenPixabay CC hafis

Fast alle Tiere, die im Affenhaus lebten, sind tot

Zoodirektor Wolfgang Dreßen sagte: „Es grenzt an ein Wunder: Zwei Schimpansen haben diesen Feuermoloch überlebt. Es ist die Schimpansin Bally, ein sehr altes Tier, schon über 40 Jahre. Und eines unserer Nachwuchsmännchen, der Limbo. Beide Tiere haben leichte Brandverletzungen, wurden daraufhin narkotisiert und aus dem Haus geschafft, in ein Gehege, was wir im Gorillagarten haben.“

Der angrenzende Gorillagarten und die Tiere dort blieben verschont.

Riesige Anteilnahme

In den sozialen Netzwerken nahmen Tausende Anteil. Zahlreiche Menschen wünschten den Pflegern, die den Tieren sehr nahe standen, viel Kraft.

Auf der Internetseite des Zoos heißt es: "Wir bedanken uns auf diesem Weg für die überwältigende Welle an Mitgefühl und Hilfsangeboten, die uns auf allen Kanälen erreichen. Das trägt unsere Mitarbeiter. Wir danken auch für die Solidarität in den sozialen Netzwerken." Daneben kündigten die Verantwortlichen an, dass der Zoo bis einschließlich 2. Januar 2020 geschlossen bleibt.

***Auch morgen, am 02.01.2020, bleibt der Zoo für Besucher geschlossen!*** Und nochmal möchten wir uns bei allen für...

Publiée par Zoo Krefeld sur Mercredi 1 janvier 2020

Erweiterung war geplant

Das Affentropenhaus wurde den Zoo-Angaben zufolge im Jahr 1975 eröffnet. Die Grundfläche des Baus im Gewächshausstil lag bei 2.000 Quadratmetern. Bis 2020 sollten die Orang-Utans und Schimpansen noch Außenanlagen bekommen.