EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Libyen-Konflikt: General Chalifa Haftar akzeptiert Waffenruhe

Libyen-Konflikt: General Chalifa Haftar akzeptiert Waffenruhe
Copyright Ivan Sekretarev, APIvan Sekretarev
Copyright Ivan Sekretarev, AP
Von Euronews mit dpa, AFP, AP
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Zuerst hatte sich General Chalifa Haftar gegen den von Russland und der Türkei geforderten Waffenstillstand in Libyen gewehrt. Jetzt der Kurswechsel.

WERBUNG

Im Libyen-Konflikt stehen die Zeichen auf Entspannung - zumindest vorerst. Milizenführer Chalifa Haftar, der mit seinen Truppen gegen die von den Vereinten Nationen anerkannte Regierung in Tripolis kämpft, stimmte einer Feuerpause zu. Diese hatten Russland und die Türkei am Mittwoch gemeinsam vorgeschlagen und wurde von Haftar zunächst abgelehnt. 

Jetzt erklärte dessen Sprecher, Ahmad al-Mesmari:

"Das Generalkommando der Libysch-Arabischen Streitkräfte verkündet einen Waffenstillstand für das militärische Operationsgebiet in der westlichen Region wirksam ab dem 12. Januar 2020, 00.01 Uhr -unter der Voraussetzung, dass sich die Gegenseite an den Waffenstillstand hält. Jeglicher Verstoß gegen die Waffenruhe wird schwerwiegende Folgen haben."

Haftar wird von Russland unterstützt, die Sarradsch-Regierung von der Türkei. 

Suche nach einer Lösung

Unterdessen gingen die diplomatischen Bemühungen um eine Lösung des Konflikts weiter. Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte empfing in Rom den libyschen Regierungschef Fajis al-Sarradsch. Dabei unterstrich Conte, dass Stabilität und Frieden für das libysche Volk Priorität bei den aktuellen Initiativen haben müssten. 

In Moskau betonten Bundeskanzerlin Angela Merkel und der russische Präsident Wladimir Putin sich für einen Friedensprozess einsetzen zu wollen. Auch EU-Ratspräsident Charles Michel suchte mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan in Istanbul nach Wegen für eine Deeskalation.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Libyen-Konferenz bei Angela Merkel mit allen wichtigen Kontrahenden: Vom Schlachtfeld nach Berlin

Konflikt in Libyen: Haftar schlägt Waffenruhe aus

Sudan: Deutschland sagt am Jahrestag des Kriegs Millionenhilfe zu