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Pedro Sánchez: "Werden in eine gemeinsame Richtung gehen"

Pedro Sánchez: "Werden in eine gemeinsame Richtung gehen"
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ap
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Für Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez ist ein höheres Wirtschaftswachstum das wichtigste Projekt seiner neuen Regierung. Bei der Vorstellung seines Regierungsprogramms sagte Sánchez, außerdem sei ihm ein Dialog mit den Separatisten in Katalonien wichtig. Sánchez steht der ersten Koalition seit der Wiedereinführung der Demokratie in Spanien vor.

"Es ist eine pluralistische Regierung, eine Koalition, mit dem festen Ziel, zusammenzuhalten. Unsere Regierung wird vielfältige Ideen entwickeln aber in eine gemeinsame Richtung gehen. Sie wird verschiedene Stimmen haben, aber die gleiche Sprache sprechen", versprach Sánchez.

Die neue Regierung besteht aus 22 Ministerien. Sie werden von elf Frauen und elf Männern geführt.

Carmen Calvo hat ihren Posten als erste Stellvertreterin des Ministerpräsidenten behalten. Neue Außenministerin ist die Juristin und Ökonomin Arancha González. Sie war früher bei der EU-Kommission Generaldirektorin des Internationalen Handelszentrums in Genf.

Sanchez war am vergangenen Dienstag zum Ministerpräsidenten einer Minderheitsregierung der Sozialdemokraten mit Podemos gewählt worden. Unterstützt wurde er von mehreren kleinen Regionalparteien, darunter den baskischen Separatisten.

In den ersten Tagen hatte die neue Regierung aber bereits einen holprigen Start hingelegt. Sánchez überraschte seinen Koalitionspartner mit einer Personalentscheidung, die offenbar nicht abgesprochen war. Er präsentierte seine Parteifreundin Teresa Ribera als weitere Stellvertreterin und gab ihr ebenfalls das Aufgabenbiet Umweltpolitik, für das Unidas-Podemos-Chef Pablo Iglesias eigentlich zuständig ist. Er soll sich darum kümmern, dass Spanien die Klimaziele der Agenda 2030 einhält.

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