Eilmeldung
This content is not available in your region

Schlimmere Streiks bei Lufthansa ab dem 2. Februar möglich

Schlimmere Streiks bei Lufthansa ab dem 2. Februar möglich
Copyright
Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved - Michael Probst
Schriftgrösse Aa Aa

Die dritte Runde der Gespräche zwischen Lufthansa und der Gewerkschaft Ufo, die das Kabinenpersonal vertritt, sind gescheitert. Und weil die recht begrenzten Streiks bei der Tochtergesellschaft nach Weihnachten kaum Wirkung gezeigt haben, soll demnächst mit «deutlich ausgeweiteten Maßnahmen» Druck erzeugt werden. Das sagte Ufo-Sprecher Nicoley Baublies.

Details zum Arbeitskampf sollen am Mittwoch bekannt gegeben werden - auf einer Pressekonferenz um 14.00 Uhr im südhessischen Mörfelden-Walldorf in der Nähe des Flughafen Frankfurt.

Friedenspflicht bis zum 2. Februar

Die Gewerkschaft unterliegt noch bis zum 2. Februar einer Friedenspflicht zu den bereits bestreikten Forderungen. Grundlage dafür ist ein 2016 geschlossener Tarifvertrag zur Konfliktlösung.

In dem Konflikt hat Ufo bereits einen Warnstreik und zwei reguläre Streikwellen bei Flugbetrieben des Lufthansa-Konzerns veranstaltet. Rund 2000 Flüge fielen wegen des Arbeitskampfes aus.

Neben Tarifthemen zu Arbeitsbedingungen, Renten und Entgelten haben die langen Auseinandersetzungen zwischen den streitenden Parteien einige Konflikte hinterlassen. Es geht um die Bezehung zwischen Lufthansa und Ufo sowie um persönliche Klagen der Lufthansa und damit verbundene Haftungsfragen gegen frühere und aktuelle Vorstände der Gewerkschaft. Auch war der frühere Ufo-Chef Baublies aus Lufthansa-Diensten entlassen worden.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.