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Nahöstliche Friedensbotschaft auf der Bühne

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Nahöstliche Friedensbotschaft auf der Bühne
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Warum ziehen Männer in den Krieg? Und was können Frauen tun, sie zu stoppen?

Sahand Sahebdivani, geboren im Iran, und Raphael Rodan, aufgewachsen in Israel, stellen diese Frage in einem bewegenden - und lustigen - Zwei-Mann-Bühnenstück.

Beide arbeiten seit 2013 zusammen - eine seltene iranisch-israelische Kombination.

Sahebdivani: "Wenn zwei mit iranischem und israelischem Hintergrund zusammenarbeiten, erkennt man erst, wie viele Gemeinsamkeiten es gibt. Und man erkennt die humanistischen und künstlerischen Möglichkeiten, die darin liegen."

Rodan: "Beide haben so viel gemeinsam, dass die Spaltung eigentlich künstlich ist. Dabei gibt es ein reiches Feld von Beziehungen."

Kommt die Friedensbotschaft, die auf der Bühne projiziert wird, im Nahen Osten an? Gab es Auftritte im Iran?

Sahebdivani: "Wir träumen davon, eines Tages im Iran aufzutreten. Andererseits würde das bedeuten, dass Frieden herrscht und unser Stück bedeutungslos würde. Niemand würde es dann sehen wollen."

Rodan: "Es wäre eine Katastrophe für uns..."

Im Stück heißt die Botschaft: Männer machen Kriege, nicht Frauen. Kann Kunst Kriege verhindern?

Sahebdivani: "Ich glaube nicht. Aber die Kunst schafft ein kleines Licht, sodass wir nie vollständig in der Dunkelheit sind."

Warum also ein Stück für den Frieden, wenn Kunst Kriege nicht verhindern kann?

Rodan: "Es gibt im Hebräischen und in der jüdischen Kultur ein wunderbares Sprichwort. Wenn Du eine Seele überzeugen kannt, hast Du die ganze Welt verändert.

Es wäre ein bißchen viel gesagt, man wolle als Künstler die Welt verändern. Wichtiger ist, die Menschen im Publikum zu erreichen."

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