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Eurofighter-Kauf: Österreich prüft juristische Schritte gegen Airbus

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Airbus weist den Vorwurf möglicher Schmiergeldzahlungen zurück.

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Das österreichische Verteidigungsministerium behält sich nach Meldungen über mögliche Korruptionszahlungen im Rahmen des Eurofighter-Kaufes juristische Schritte gegen Airbus vor. Zuvor hatte der Flugzeugbauer nach Darstellung von Ministerin Klaudia Tanner ein Gesprächsangebot abgelehnt. Das Unternehmen betonte, man sei grundsätzlich weiter zu Gesprächen bereit, sei aber gegen das von Tanner vorgeschlagene Format.

Aus US-Gerichtsakten geht hervor, dass Airbus im Rahmen des 2003 abgewickelten Eurofighter-Geschäfts Zahlungen in Höhe von rund 55 Millionen Euro für politische Zuwendungen und Vermittlungsdienste nicht angegeben haben soll. Den Vorwurf, dass Schmiergeld geflossen sei, weist das Unternehmen zurück. Es sei jedoch versäumt worden, die Zahlungen offenzulegen.

Verteidigungsministerin Tanner teilte mit, ihre Geduld sei nicht nur am Ende, sondern der Faden sei nun gerissen. Sie hat mittlerweile den Generalstab beauftragt, - so wörtlich – „alle Varianten einer zukünftigen Luftraumüberwachung ohne Eurofighter zu prüfen“.

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