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No Comments der Woche: Heuschrecken, Wasser und Virus

Eine Woche ohne Kommentare geht zu Ende – die Wochenhighlights aus unserer Rubrik No Comment.

Es sieht aus wie in einem Wirbelsturm, der über der ostafrikanischen Landschaft wirbelt. Tatsächlich sind es aber Heuschrecken, die durch die Luft fliegen und sich an Pflanzen laben, die eigentlich für den Verzehr durch Menschen bestimmt sind. Soldaten sind mit Spezialausrüstung unterwegs, um die Insekten mit Spritzmitteln zu töten.

In Westfrankreich an der Atlantikküste wirbeln dagegen Schaumflocken durch die Luft. Der Sturm Dennis hat die Bretagne erreicht. Das Unwetter lockt auch furchtlose Sportler an, die die gefährlichen Wellen zum Surfen nutzen.

Ein braunes Meer um eine Kirche, Autofahrer, die sich durch überschwemmte Straßen quälen, das sind die Auswirkungen des Sturms in Hereford, England. 480 Warnmeldungen gab es, so viele wie noch nie bei einem Sturm.

Ein grünes Meer von Taschentüchern schwenken tausende Frauen in Argentinien. Die Aktivistinnen aus Chile und den USA haben sich zusammengefunden, um vor dem argentinischen Kongress für eine Legalisierung von Abtreibungen zu demonstrieren. Das Taschentuch ist zum Symbol der Bewegung geworden.

In unserem letzten No Comment verlassen Menschen mit Gesichtsmasken ein Flugzeug. In einem Bus mit chinesischen Schriftzeichen werden sie in die Stadt Hongkong gefahren, eine von ihnen winkt aus dem Fenster, offensichtlich froh, wieder in der Heimat zu sein. Die 106 Menschen waren auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess an der japanischen Küste unter Quarantäne, weil einige der Passagiere mit dem Coronavirus infiziert waren.