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Coronavirus infiziert Italiens Wirtschaft

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Coronavirus infiziert Italiens Wirtschaft
Copyright  LaPresse / ASSOCIATED PRESS   -   Claudio Furlan/LaPresse
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Mit der Ausbreitung des Coronavirus in Norditalien wachsen die Sorgen um die Wirtschaft des Landes. Weniger gesellschaftliche und kulturelle Aktivität, auch weniger Reisen – das heißt für Beobachter weniger Konsum, weniger Nachfrage, weniger Wirtschaftsleistung.

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Die Regionen Lombardei und Venetien stehen für ein Drittel der italienischen Wirtschaftsleistung ...

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... und 40 Prozent der Exporte.

SCHLUSS MIT LUSTIG

Die Region Venetien lebt auch vom weltberühmten Karneval in Venedig, der jedes Jahr tausende Besucher anzieht. Es sollte am Dienstag enden, aber am Sonntag war auf Weisung der Behörden „Schluss mit lustig“.

Mailand ist das Finanzzentrum Italiens. Hier liegen die Zentralen aller großen Unternehmen, Banken und der italienischen Börse - Borsa Italiana.

Italiens Aktien fielen zu Wochenbeginn wegen des größten Coronavirus-Ausbruchs außerhalb Asiens und seiner wirtschaftlichen Auswirkungen auf die bereits schwache Wirtschaft des Landes um 4,5 Prozent (Leitindex MIB40, 2020-02-24, 10.00)

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Schon im vergangenen Jahr hatte das italienische Bruttoinlandsprodukt Mühe zu wachsen und schrumpfte von Oktober bis Dezember zum Vorquartal um 0,3 Prozent, so das Statistikamt Istat. Das war der stärkste Rückgang seit dem ersten Jahresviertel 2013.

Die Sorge wächst jetzt nicht nur darüber, wie die italienische Wirtschaft - die drittgrößte in der Eurozone - mit dem Ausbruch fertig wird, sondern auch der Rest der Eurozone.

su mit dpa

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"Virus, die große Angst"© EBU