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FIFDH - Festival trotz Coronakrise

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FIFDH - Festival trotz Coronakrise
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Ein Filmfestival ohne Publikum - ja, auch das ist eine Folge des Kampfes gegen das Coronavirus. Die Organisatoren des International Film Festival and Forum on Human Rights in Genf mussten schnell reagieren. Die Schweizer Regierung hatte das Festival als Versammlung verboten - deshalb fand das Forum in diesem Jahr online statt. Zu wichtig sind den Veranstaltern die Themen Flucht, Migration, Klima und Gesundheit.

Schnelles Umdenken in der Krise

"Wir haben vor vier Tagen von dem Verbot erfahren, kurz vor der Eröffnung des Festivals. Wir haben dann entschieden, dass unsere Botschaft zu wichtig ist. Deswegen haben wir unsere Gäste gefragt, ob sie nicht doch kommen wollen. Alle Podiumsgespräche werden dann im Live-Stream übertragen und die Zuschauer können von daheim Fragen stellen. Gleichzeitig haben wir nach Lösungen gesucht, um auch die Filme zeigen zu können", so Direktorin Isabelle Gattiker.

Die meisten der geladenen Gäste sind in Genf, um auf der Bühne miteinander zu sprechen. Die war zuvor eigens umgebaut und an die technischen Notwendigkeiten angepasst worden.

Technische Anpassungen vorgenommen

Diego de Léon Sagot ist Chef des Unternehmens VisuaLive Productions, das sich um die technische Umsetzung der Übertragung kümmert:

"Wegen des Coronavirus mussten wir etwas zaubern. Man bat uns, einen Live-Stream einzurichten, um das Publikum teilhaben zu lassen. Wir senden über Facebook und Youtube. Das Kommunikationsteam des Festivals wird außerdem Videos auf die Festivalseite stellen."

Es ist die 18. Ausgabe des International Film Festival on Human Rights. In diesem Jahr haben wohl auch die Veranstalter einen Preis verdient - für ihre prompte Reaktion auf die Coronavirus-Krise.