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Riesenstaus: Menschen und Waren stecken fest

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Grenzübergang Nickelsdorf an der österreichisch-ungarischen Grenze
Grenzübergang Nickelsdorf an der österreichisch-ungarischen Grenze   -   Copyright  ALEX HALADA/AFP or licensors
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Ungarn hat seine wegen der Coronavirus-Pandemie strikten Einreisebeschränkungen am Mittwoch vorübergehend aufgehoben. Damit sollen zahlreiche Bulgaren, Rumänen und Serben, die in ihre Heimat wollen, das Land durchfahren können.

Zuvor hatte sich die Lage an der österreichisch-ungarischen Grenze deutlich verschärft. Der Verkehr am Grenzübergang Nickelsdorf staute sich auf österreichischer Seite zeitweise auf bis zu 50 Kilometer.

Ähnlich dramatische Zustande auch der deutsch-polnischen Grenze: Wegen der Coronavirus-Kontrollen haben sich an allen Grenzübergängen kilometerlange Warteschlangen gebildet. Dort standen die Menschen zum Teil bis zu 20 Stunden im Stau, darunter viele Familien.

"Es ist eine echte Tragödie, sagt ein polnischer Fahrer, "Menschen müssen stundenlang ausharren, es keine Toiletten, völlig verrückt¨!"

Große Unterstützung kam von Anwohnern für die Fahrer, die Aurobahn festsaßen. SIe verteilte nWasser und Lebensmitttel. Die Freiwillige Feuerwehrleute stellte Feldtoiletten auf.

Der polnische Grenzschutz reagierte am Mittwoch und öffnete vier weitere Übergänge für den Autoverkehr. Unter jenen, die an der deutsch-polnischen Grenze festsitzen, sind auch etliche Menschen aus dem Baltikum, die auf dem Weg in die Heimat durch Polen müssen.

Polen ist auch ein wichtiges Transitland für den Güterverkehr. Viele Laster stecken fest. Das könnte wiederum Konsequenzen auf die Regale in unseren Supermärkten haben.