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Olympische Flamme in Japan: "Licht am Ende des Tunnels"

Olympische Flamme in Japan: "Licht am Ende des Tunnels"
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Ein staatstragender Moment. Die japanische Regierung hat die Ankunft der Olympischen Flamme aus Athen mit einer Schweigeminute gewürdigt.

Ein Tribut an die über 18.000 Todesopfer der Naturkatastrophen und des Super-Gaus in der japanischen Region Fukushima im Jahr 2011.

Die Flamme war aus Athen auf einem Militärstützpunkt in Higashimatsushima eingetroffen. Im Rahmen einer schmucklosen Zeremonie wurde eine größere Flamme entzündet.

Die wenigen zugelassenen Zuschauer durften den feierlichen Moment nur aus der Ferne genießen. Zu groß ist die Angst vor Coronavirusinfektionen. 200 Schüler und Schülerinnen wurden sogar wieder ausgeladen.

Am 26. März beginnt der traditionelle Staffellauf bis zum Austragungsort Tokio.

Die japanische Regierung und das IOC wollen trotz der Pandemie unbedingt die Sommerspiele durchführen. Viele Sportverbände und Athleten kritisieren diese Entscheidung.

Der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach erklärte an diesem Freitag zum Stand der Diskussion via Twitter: "Wir wissen zwar nicht, wie lang der Tunnel sein wird, in dem wir uns alle befinden, aber wir möchten, dass die Olympische Flamme ein Licht am Ende des Tunnels ist."

Stand Freitagnachmittag gab es in Japan 33 Todesopfer durch Coivid-19. Die Zahl der Infizierten lag bei knapp eintausend.

Die Sommerspiele sollen vom 24. Juli bis 9. August stattfinden. Die Paralympischen Spiele sind ab dem 25. August geplant.