Italien: 651 Tote an einem Tag - weniger als am Vortag

A man walks past a large billboard raising awareness to the measures
A man walks past a large billboard raising awareness to the measures Copyright CARLO HERMANN/AFP
Von Ronald Krams
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Man hoffe, dass sich das in den kommenden Tage fortsetze, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Sonntag in Rom. Er warnte aber vor voreiligen Schlüssen. "Wir dürfen in der Wachsamkeit nicht nachlassen".

WERBUNG

Die Zahl der Coronavirus-Toten in Italien ist um 651 auf 5476 gestiegen - damit ist der Anstieg nicht so rasant wie noch am Vortag ausgefallen. Am Samstag hatte der Zivilschutz die bisher größte Zahl von 793 Toten an nur einem Tag vermeldet.

Es handele sich um weniger Fälle als in den vergangenen Tagen, man hoffe, dass sich das in den kommenden Tagen fortsetze, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Sonntag in Rom. Er warnte aber vor voreiligen Schlüssen. "Wir dürfen in der Wachsamkeit nicht nachlassen."

Bis Sonntag wurden insgesamt 59 138 Infizierte erfasst. Das sind rund 5500 mehr als am Samstag. Die Steigerung war auch hier geringer als am Vortag.

Die aktuellen Zahlen können Sie hier in der Karte anschauen.

Nach Angaben des Zivilschutzes ist die Todesursache bei den Infizierten nicht abschließend geklärt, also ob die Menschen an Covid-19 gestorben sind oder an anderen bereits bestehenden Krankheiten.

Italien hat angesichts der dramatischen Zahlen am Wochenende neue Maßnahmen verhängt. So müssen im ganzen Land alle Betriebe schließen, die keine lebensnotwendigen Güter oder Dienstleistungen garantieren.

Zudem gibt es nun ein absolutes Verbot, sich aus seiner Kommune weg zu bewegen - außer es ist unbedingt notwendig wegen der Arbeit oder aus gesundheitlichen Gründen. Ministerpräsident Giuseppe Conte spricht von der schwersten Krise für das Land seit dem Zweiten Weltkrieg.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

From Russia with love: Hilfe für Italien

Das älteste Land in Europa: Was steckt hinter Italiens Überalterungsproblem?

Zwei Verletzte: Erdloch in Neapel verschluckt Autos