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Charlotte Figi (13) gestorben - sie nahm CBD Cannabis gegen Epilepsie

Charlotte Figi
Charlotte Figi   -   Copyright  Brennan Linsley/Copyright 2014 The Associated Press. All rights reserved
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Die kleine Charlotte Figi litt an Dravet, einer besonders schweren Form von Epilepsie. Immer wieder wurde sie von Krampfanfällen geschüttelt. Besserung verschaffte Charlotte ein besonderes Hanf-Öl, damit wurde die 13-Jährige zu einem Symbol für den Einsatz von medizinischem Cannabis.

Jetzt ist Charlotte Figi im Alter von 13 Jahren im US-Bundesstaat Colorado gestorben. Mehrere Mitglieder ihrer Familie hatten im März die Symptome von Covid-19, auch Charlotte wurde krank. Der Test im Krankenhaus fiel negativ aus, doch es ging ihr immer schlechter.

Charlotte starb in einem Kinderkrankenhaus in Colorado Springs an Atemversagen.

Mehrere Posts ihrer Familie in den sozialen Medien erinnern an Charlotte Figi. Das Mädchen war - so heisst es darin - ein "Engel, der die Welt auf seinen kleinen Schulern trug".

Ihr schweres Schicksal wurde auch im CNN-Dokumentarfilm "Weeds" von Dr. Sanjay Gupta geschildert. Der Film zeigte am Beispiel von Charlotte die entkrampfende Wirkung von Cannabidiol (CBD) und löste eine riesige Diskussion aus.

Nach der Behandlung damit konnte das Mädchen wieder essen, laufen, und sie lernte Fahrrad fahren.

Auf der Internetseite der Familie steht: "Charlotte wurde zu jedermanns Tochter oder Schwester oder Freundin und belebte das Einfühlungsvermögen und die Liebe in jedem, der das Privileg hatte, wie Millionen von Menschen ihre Geschichte zu hören. Ihre Geschichte schuf Gemeinschaften, ihre Not schuf Hoffnung, und ihr Vermächtnis wird weiterhin Harmonie schaffen."