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Keine Prozession, keine Touristen: Ostern als "Ruin" in Malaga

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In diesem Jahr ist auch in Malaga in der Karwoche alles anders. Die Bewohner grüßen sich von Fenster zu Balkon. Was die Menschen besonders bedrückt, ist, dass es keine Prozession geben wird. Normalerweise reisen dafür tausende Katholiken und Touristen aus Spanien und aus dem Ausland an.

Nicht nur Hoteliers und Gaststättenbetreiber verlieren viel Geld.

Pepe Gil von der Laienbruderschaft Cofradía del Rescate ist ziemlich untröstlich. Er sagt: "Wir haben das ganze Jahr darauf - auf die Prozession - hingearbeitet. Wer hätte sich das vorstellen können. Aber am schlimmsten ist es natürlich für die Leute, die krank sind und leiden."

Genau berechnet sind die Verluste noch nicht, aber einige sprechen schon von ihrem Ruin wegen der Coronavirus-Krise an diesem Osterfest.