EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Filippo Grandi: Corona-Krise verschärft Flüchtlingskrise

Filippo Grandi: Corona-Krise verschärft Flüchtlingskrise
Copyright AFP
Copyright AFP
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Durch die Corona-Krise werde die Flüchtlingskrise noch dramatischer, sagt UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi im exklusiven Euronews-Interview

WERBUNG

Die Situation in den Flüchtlings-Camps in Griechenland ist dramatisch - die EU tut sich schwer, eine Lösung zu finden. Die Corona-Krise macht es nun noch komplizierter, sagt Filippo Grandi, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen:

Humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe - beides ist sehr wichtig. Europa spielt hier eine bedeutende Rolle auf der Weltbühne. Ich befürchte jedoch, dass der Umfang dieser Hilfen kleiner wird.
Warum ist das so? Auf die Staaten kommen enorme Ausgaben zu, denn sie müssen die Folgen der Gesundheitskrise bewältigen. Die Unterstützung für andere Länder könnte darunter dann leiden.

Wenn wir die Staaten, die Hilfe benötigen, jetzt vernachlässigen, werden nicht nur die dort lebenden Menschen darunter leiden, sondern im Endeffekt wir alle. Denn wenn ihre Probleme nicht gelöst werden, wird das Folgen für die ganze Welt haben.
Filippo Grandi
UN-Flüchtlingskommissar

Das komplette Euronews-Interview mit Filippo Grandi lesen Sie auch hier.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Weltflüchtlingstag: UNHCR-Chef Grandi zur Situation der 79,5 Millionen Vertriebenen

Vrasna: Die Angst vor den Flüchtlingen

13.000 Flüchtlinge warten an griechisch-türkischer Grenze