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Tests und Exit-Strategien: Reproduktion in Italien bei 0,5 bis 0,7

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Tests und Exit-Strategien: Reproduktion in Italien bei 0,5 bis 0,7
Copyright  Mauro Scrobognae/LaPresse
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In Großbritannien hat Gesundheitsminister Matt Hancock mehr und schnellere Tests im Kampf gegen das Coronavirus versprochen. Vor allem Krankenhauspersonal und Menschen anderer systemrelevanter Berufe sollen getestet werden. Es gibt fast 19.000 Todesfälle in Großbritannien.

Gibt es in Frankreich Lockerungen zuerst in weniger betroffenen Regionen?

Mehr Tests hat auch die französische Regierung versprochen, die das Ende der Ausgangssperre ab dem 11. Mai vorbereitet. Eventuell bekommen weniger betroffene Regionen eher Lockerungen als andere. Fast 22.000 Todesfälle gibt es in Frankreich, noch immer sind mehr als 5.000 Patienten auf Intensivstationen.

Apotheker berichten, dass man derzeit in Frankreich überhaupt keine Atemschutzmasken kaufen kann und dass sie auch noch nicht über die von den Gesundheitsbehörden geplante Norm für diese Masken informiert wurden. Nicht alle französischen Virologen unterstützen den Gebrauch von selbstgebastelten Masken. Da aber keine anderen Mund-Nase-Bedeckungen erhältlich sind, tragen viele Französinnen und Franzosen beim Einkaufen während der Ausgangssperre improvisierte Masken - sie finden, dass sei besser als nichts.

Reproduktionszahl in Italien zwischen 0,5 und 0,7

In Italien liegt die sogenannte Reproduktionszahl jetzt zwischen 0,5 und 0,7 - und es gibt mehr geheilte Coronavirus-Patienten als neu erkrankte. Insgesamt sind mehr als 25.500 Italiener nach einer Infektion verstorben.

Auch in Italien dreht sich die politische Diskussion um die Exit-Strategie. Viele Bürger in der norditalienischen Lombardei leben seit Mitte Februar im Lockdown.

Kommt in Spanien der Einheitspreis für Masken?

Eine neue Studie geht davon aus, dass das Coronavirus schon Mitte Februar in Spanien verbreitet wurde - als die Gesundheitsbehörden das bestritten. Das berichtet El Pais.

Die Zahl der Todesfälle ist in den vergangenen Tagen stabil geblieben, zuletzt bei 440 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden.

Wie in vielen anderen Ländern wird diskutiert, wie möglichst allen Masken zur Verfügung gestellt werden können - am besten zu einer Art Einheitspreis, um Schwindel und Wucher zu vermeiden.