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Kein Ende in Sicht: Osteuropas Landwirte leiden unter der Dürre

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Kein Ende in Sicht: Osteuropas Landwirte leiden unter der Dürre
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Die Dürre greift um sich in vielen Teilen Osteuropas. Besonders dramatisch ist die Lage in Polen.

Dort wird die Landwirtschaft zusätzlich durch viele Flächenbrände und sinkende Pegel von Flüssen belastet ist. Zuletzt bekämpften hunderte Feuerwehrleute einen Flächenbrand im polnischen Biebrza-Nationalpark,

Die Hauptprobleme sind aber der zurückliegende trockene Winter und ausgebliebener Regen im Frühjahr.

Nach einem Appell des polnischen Präsidenten Andrzej Duda erklärte sich die Regierung in Warschau bereit, Finanzhilfen in Höhe von umgerechnet rund 30 Millionen Euro bereitzustellen.

Landwirte in Litauen leiden

Kaum besser ist die Lage in Litauen. Das Land litt besonders stark unter dem heißen Sommer des Vorjahres. Viele litauische Landwirte mögen bei der Inspektion ihrer Felder kaum noch hinsehen.

Gemüsebauer Linas Sateika sagte auf einem seiner Felder: "Die Saat liegt im praktisch ausgedörrten Boden. Wenn sie nicht bewässert wird, kann sie frühestens im Juni sprießen. Die Wettervorhersage für Mai ist deprimierend. Es soll so gut wie keinen Niederschlag geben. Das bedeutet, dass ein Großteil der Ernte verloren sein wird."

Künstliche Bewässerung kann den Regenmangel nicht ausgleichen. Trotzdem laufen die Anlagen praktisch Tag und Nacht.

Trotzdem befürchten die osteuropäischen Bauern im Wettbewerb mit der der Konkurrenz - vor allem aus den Niederlanden - entscheidend an Boden zu verlieren.