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Coronavirus-Krise: Österreich zieht Reservisten ein

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Coronavirus-Krise: Österreich zieht Reservisten ein
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Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, mobilisiert Österreich seine Reservisten, im Kampf gegen das Coronavirus. Viele müssen für die Einsatzzeit von Familie, Beruf oder Studium Abschied nehmen. Sie sollen sicherheitspolizeiliche und gesundheitsbehördliche Aufgaben übernehmen.

Dazu Brigadegeneral Kurt Wagner, Garnisonskommandant in Wien:

"Die Abstände werden jederzeit eingehalten und bereits bei der Ankunft erhält jeder Soldat eine Schutzmaske. Darüber hinaus gibt es auch medizinische Untersuchungen. Jeder wird auf das Coronavirus getestet".

"Es geht in erster Linie darum, an der Grenzübergängen Sicherheitskontrollen durchzuführen und Gesundheitschecks wahrzunehmen. In Wien geht es vor allem um den Schutz von Botschaften und internationalen Einrichtungen".

Insgesamt werden in Österreich rund 2300 Milizen wieder eingezogen. Ihr eigentlicher Einsatz beginnt nach der Beendigung der medizinischen Einstellungsuntersuchungen in zwei Wochen.