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Drogenboss Escamilla (45) stirbt im Gefängnis an Covid-19

ARCHIV Mexico Rising Cartel
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In Mexico ist der Boss des Drogenkartells "Old School Zetas", Moisés Escamilla May, gestorben, nachdem sich der 45-Jährige mit dem Coronavirus infiziert hatte. Escamilla soll jahrelang den Kokainhandel in Cancun kontrolliert und mindestens zwölf Personen durch Enthauptung getötet haben. 2008 war er zu eine Haftstrafe von 37 Jahren verurteilt worden. Das Kartell Los Zetas soll Entführungen, Erpressungen und Zwangsprostitution organisiert haben.

Moisés Escamilla May starb offenbar schon am Freitag im Puente-Grande-Gefängnis in Zapotlanejo im mexikanischen Bundesstaat Jalisco, Allein in diesem Hochsicherheitsgefängnis wurden laut örtlichen Medien 74 Fälle von Covid-19 gemeldet. Insgesamt sind in Mexiko - Stand 12. Mai 2020 - mehr als 3.500 Menschen nach einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 gestorben.

Der Drogenboss hatte den Beinamen "El Gordo May", der dicke May.

Er litt offenbar seit dem 6. Mai an Atembeschwerden und starb zwei Tage später. Menschen mit Übergewicht gelten als Risikopatienten für Covid-19.