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Coronavirus ist nicht weg

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Coronavirus ist nicht weg
Copyright  AP Photo/Nardus Engelbrecht
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Italien lockert seine Pandemievorschriften, doch das Coronavirus stellt nach wie vor ein große Gefahr dar. Dieses Risiko müsse akzeptiert werden, man könne nicht auf einen Impfstoff warten. Das sagte Italiens Regierungschef Giuseppe Conte. Außerdem erklärte der Ministerpräsident: "Sonst können wir das Land nie öffnen. Wir können es uns nicht leisten, auf die Entdeckung und die Herstellung eines Impfstoffes zu warten."

Ab dem ersten Montag im Juni soll es möglich sein, in ganz Italien sich wieder frei zu bewegen. Auch Reisen nach Italien aus Schengenländern seien ohne Quarantäneauflagen erlaubt.

Castaner beklagt fehlende europäische Solidarität

Frankreichs Innenminister Christophe Castaner vermisst die europäische Zusammenarbeit: "Es ist so wichtig, dass wir Entscheidungen auf europäischer Ebene treffen, vor allem wir im Schengenraum. Das ist überhaupt nicht der Fall im Moment. Spanien entscheidet etwas allein, jetzt Italien. Das trägt nicht zur Solidarität bei."

Die EU-Kommission in Brüssel wünscht sich eine gemeinsame und so wörtlich "nicht diskriminierende" Wiederöffnung der Grenzen innerhalb der Europäischen Union.