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Katastrophe für Griechenlands Reiseführer

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Von Apostolos StaikosJulika Herzog
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Die Coronavirus-Pandemie hat die Tourismus-Branche schwer getroffen. Für Griechenlands Reiseführer ist diese lange Zwangspause ohne Touristen und somit ohne Einnahmen dramatisch.

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Die Coronavirus-Pandemie hat die Tourismus-Branche schwer getroffen. Auch in Griechenland mussten Hotels und Restaurants schließen, sowie Museen und archäologische Stätten. Hunderte von Flügen wurden abgesagt und tausende von Menschen stornierten ihre Urlaubsreise nach Griechenland. Für die Reiseführer vor Ort ist diese lange Zwangspause ohne Touristen und somit ohne Einnahmen dramatisch.

Elena Soulioti vom Verein für lizenzierte Reiseführer: «Der Ausbruch der Pandemie Anfang März hat uns den Auftackt der Tourismussaison gekostet. Der Winter ist eigentlich eine «tote Zeit», für unsere Berufsgruppe ist es ruhig. Wenn sich die Situation nicht schnell normalisiert, haben wir ein ernstes Problem. Wenn uns die ganze Saison verloren geht, stehen wir vor einer finanziellen Katastrophe.»

Mittlerweile durften die archäologischen Stätten wieder öffnen, doch die Führer wissen weiterhin wenig über die künftigen Arbeitsbedingungen. Während sie auf eine Ansage aus dem Kulturministeriums warten, stellen sie sich gegen eine Maskenpflicht. Auch für die Touristen wären die Schutzmasken unangenehm- wegen der hohen Temperaturen.

«Wir müssen den Akropolis-Hügel besteigen, während es sehr heiß ist. Noch dazu müssen wir gleichzeitig sprechen - und das mit einer Maske. Das wird für uns, aber auch für die Besucher sehr schwierig. Oft haben wir es mit älteren Menschen zu tun, denen es schwer fällt, auf die Akropolis zu steigen und das bei noch dazu hohen Temperaturen! Mit einer Maske wird dies definitiv eine Herausforderung, wenn nicht sogar eine unangenehme Erfahrung», erklärt Elena Soulioti.

Die offiziellen Reiseleiter mit Lizenz fordern die Regierung ausserdem auf, drastische Maßnahmen gegen inoffizielle Führer zu ergreifen, besonders in Athen. Denn die Guides ohne Lizenz könnten große Gruppen akzeptieren- ohne dass jemand die Schutzmaßnahmen überprüfen kann.

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