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Johnsons Spin-Doktor: Rücktrittsforderungen

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Copyright AP / Frank Augstein
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Dominic Cummings, umstrittener Chefberater des britischen Premierministers Boris Johnson, wird in London wegen Bruchs der Lockdownregeln zum Rücktritt aufgefordert.

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Dominic Cummings, Chefberater des britischen Premierministers Boris Johnson, wird in London zu seinem Bruch der Lockdownregeln von einem Journalisten befragt:

Cummings: "Abstand halten! Sie gehen zurück! Lasst mich durch. Sie müssen Abstand halten, mehr als zwei Meter."

Reporter: "Können Sie Ihr Verhalten erklären?"

Cummings: "Sie haben mehr als zwei Meter weg zu sein, gehen Sie aus dem Weg."

Reporter: "Wie erklären Sie Ihr Verhalten während des Lockdowns? Das sieht nicht gut aus, oder? Warum glauben Sie, dass es vernünftig war, 400 Kilometer zu fahren?

Cummings: "Ich habe mich vernünftig und legal verhalten."

Reporter: "Es macht aber einen anderen Eindruck."

Cummings: "Wen kümmert das. Es geht darum, das Richtige zu tun. Es geht nicht darum, was Sie denken.
Transskript des Dialogs zwischen Dominic Cummings und einem Reporter

Cummings Frau zeigte Infektionssymptome, und auch er selbst habe Angst gehabt, infiziert zu sein. Deshalb habe er seine Familie zu seinen Eltern gebracht, die Unterstützung angeboten hätten. Zu der Zeit galt in Großbritannien ein landesweites Reiseverbot, Verwandschaftsbesuche waren untersagt.

Während einer Regierungspressekonferenz warf sich der britische Verkehrsminister für den sichtlich angespannten Cummings in die Bresche.

Der Premierminister hat Herrn Cummings seine volle Unterstützung zugesichert, und Herr Cummings hat eine vollständige Erklärung abgegeben.
Grant Shapps
Britischer Verkehrsminister

Rücktrittsforderungen an den umstrittenen Chefberater des Premierministers wies der zurück, "selbstverständlich" werde er nicht zurücktreten. Denn er habe sich "vernünftig und legal" verhalten.

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