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Italien öffnet Grenzen - Corona-Ausbruch in Göttingen

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Italien widmete seinen Nationalfeiertag am 2. Juni den Opfern der Corona-Pandemie
Italien widmete seinen Nationalfeiertag am 2. Juni den Opfern der Corona-Pandemie   -   Copyright  Alfredo Falcone/ LaPresse
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Italien hat seinen Nationalfeiertag zwar den Opfern der Corona-Pandemie gewidmet, doch das Land schaut auch nach vorne: Seit heute sind die Grenzen für EU-AusländerInnen und Reisende aus weiteren europäischen Ländern wieder geöffnet. ItalienerInnen dürfen wieder ohne Beschränkungen zwischen den Regionen reisen. Präsident Sergio Mattarella gedachte der über 33.500 Todesopfer am Dienstag in Codogno, wo im Februar der erste Covid-19-Fall gemeldet worden war.

Das Gesamtbild in Europa ist geteilt, so die Weltgesundheitsorganisation. In Osteuropa und Russland steige die Zahl der Neuinfektionen, während sie in Westeuropa langsam aber kontinuierlich sinke, so eine Sprecherin. Zwar gebe es immer noch eine erhebliche Anzahl von Neuinfektionen, aber die Zahlen würden sinken.

Göttingen: Schulen vorübergehend wieder geschlossen

In Deutschland haben in Berlin unter anderem die Fitnessstudios wieder auf, doch es gibt auch neue Ausbrüche. Nach dem sich in Göttingen mindestens 80 Menschen bei Familienfeiern infizierten, beschloss die Stadt, alle Schulen in der Stadt und weitere im Landkreis Göttingen bis zum Ende der Woche zu schließen. 700 Personen, die in einem Hochhauskomplex wohnen, sollten getestet werden.

Großbritannien: Minderheiten haben erhöhtes Infektionsrisiko

In Großbritannien war die Anzahl der Menschen, die pro Woche im Zusammenhang mit Covid-19 starben, so niedrig wie seit Ende März nicht mehr, wie jüngste Statistiken zeigen. Demnach gab es in der Woche vom 15. bis zum 22. Mai rund 2600 Tote. Mitte April waren es mehr als drei Mal so viele.

Das größte Risiko, am Coronavirus zu erkranken hätten ältere Menschen, so der Gesundheitsminister. Einer Auswertung der Regierung zufolge starben zudem mehr Männer als Frauen an Covid-19. Außerdem hätten Stadtbewohner ein höheres Risiko sowie Schwarze und ethnische Minderheiten. Es müsse aber noch viel getan werden, um zu verstehen, wie diese Ungleichheiten zustande kämen.

Unterdessen rief die Regierung die Parlamentarier dazu auf, wieder in Westminster zu erscheinen. Während der Ausgangssperre gab es ein System, bei dem Abgeordnete auch von zu Hause aus abstimmen konnten. Bei einer Abstimmung vor Ort entschied sich eine Mehrheit des Unterhauses dafür, dieses abzuschaffen.